Dietmar Winkler: Wie beerdigt man einen Zirkus?


Dietmar Winkler: Wie beerdigt man einen Zirkus?

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»Das langsame Sterben eines Zirkus«, so titelte eine Zeitung 1999, als es mit dem Staatszirkus der DDR ein Jahrzehnt nach dem Ende der DDR ebenfalls zu Ende ging. Der Autor, selbst fast zwanzig Jahre im Staatszirkus der DDR und dem Nachfolgebetrieb Berliner Circus Union tätig, zeichnet anhand seiner persönlichen Erlebnisse an der Nahtstelle zwischen Unternehmen und Treuhandanstalt die Geschichte des Zirkusunternehmens zwischen der »Wende« bis zum Jahre 2000 (und darüber hinaus) nach, gestützt auf Dokumente und Presseberichte.

Die Bemühungen um den Erhalt der weltbekannten Dressurgruppen und akrobatischen Darbietungen, die Konzepte für Privatisierungen, der fehlgeschlagene Versuch der Treuhandanstalt, einen der drei Reisezirkusse des Staatszirkus der DDR an eine Theatergruppe zu verkaufen, das Vorhaben eines festen Zirkusbaues in Berlin und die Zerschlagung der letzten Dressurgruppen im Jahre 1999 durch den Liquidator im Auftrag der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben sind hier wie vieles andere dokumentiert. Anliegen des Autors war es, diese Geschehnisse festzuhalten, mit Legenden aufzuräumen und gleichzeitig den international hervorragenden Ruf des Staatszirkus der DDR und seiner Akteure nicht dem unverdienten Vergessen anheimfallen zu lassen.

Weitere Produktinformationen

Titel Wie beerdigt man einen Zirkus?
Untertitel Das langsame Sterben des Staatszirkus der DDR
Format 15 x 22 cm
ISBN-Nummer 978-3-935194-69-3
Ausstattung ca. 130 Seiten mit zahlreichen s/w-Abbildungen
Erscheinungsjahr Gransee 2015

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