Der Widerdruck-Kalender

Der Widerdruck-KALENDER

Seit 1996 organisiert Schwarzdruck den Widerdruck-Kalender. Es werden befreundete Handpressendrucker aus ganz Deutschland, Holland und der Schweiz eingeladen, ein Blatt zu einem jährlich neuen Thema zu stiften. Bedingung ist die Verwendung von mindestens einem Buchstaben - es soll schließlich kein Grafikkalender werden. Und so kommen 12 (manchmal auch 13) ganz eigne Ansichten und "Handschriften" zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk zusammen. Der unseres Wissens einzige Handpressenkalender wird in einer Auflage von 75 Exemplaren gedruckt, von denen allerdings nach Abzug der Belege für alle Beteiligten nur ein ganz kleiner Teil (höchstens 20 Exemplare) in den Verkauf kommt. Im schlanken Hochformat von 21x58cm ist das extra (buch)gedruckte Kalendarium zwischen die Blätter in die Wire-O-Ringheftung eingeheftet worden, so daß die Blätter später auch in voller Schönheit ohne Kalendarium gerahmt werden könnten.

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2019: Karl Valentin ist frei! Weil er nun über 70 Jahre tot ist und somit nicht mehr teuer bezahlt werden muss, wenn man etwas von ihm druckt, wurde es höchste Zeit für einen Kalender zum Thema: "Karl Valentin - Heute ist die gute alte Zeit von morgen". Wie immer haben 12 Handpressen sich am Thema versucht und den unserer Kenntnis nach einzigen Handpressenkalender in einer Auflage von 100 Exemplaren fertiggestellt. Wovon aber weitem nicht alle Exemplare in den Verkauf gelangen ...

Beteiligt waren diesmal: Carpe Plumbum, Annegret Frauenlob, Stichting Grotesque (Amsterdam) mit Anna Houwen, die Harrisfeldwegpresse, die Edition Linksrum, die Rehlensche Handpresse, Jürgen Meyer Jurkowski, die Officin Albis, Birgit Reichert von der Sonnenbergpresse, die Vogelpresse München, Katja Labedzki (P38, Halle) und natürlich auch die Edition Schwarzdruck.

 

 

 

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